Suchen
RecyclingPortal
RecyclingPortal

   

   

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand!

Bleiben Sie am Ball!
Lesen Sie unseren
mtl. Newsletter

Ihre Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinien.

14.08.2017

Vertrauen in Betriebssicherheit

Druckversion
Per E-Mail senden
Twittern Sie diesen Bericht
Teilen auf LinkedIn

Doppelt so viel Kapazität, endlich ausgelastete LKWs und maximale Betriebssicherheit.

Bei Smurfit Kappa in Neuburg an der Donau ist man sehr glücklich mit einer Kanalballenpresse von HSM. Die „HSM VK 7215“ presst in dem Wellpappenwerk seit September 2014 Stanzabfälle zu Ballen von mehr als einer halben Tonne Gewicht und sichert damit den reibungslosen Betrieb. Dabei hat Smurfit Kappa ganz besondere Anforderungen an die Ballenpresse.
Früher wog ein Stanzabfall-Ballen bei Smurfit Kappa in Neuburg 380 Kilo. Heute sind es 520 Kilo – bei unveränderter Ballengröße. Möglich macht das die hohe Verdichtungsleistung der Kanalballenpresse HSM VK 7215. Für den Abtransport der Ballen zum Recycling in der Papierfabrik bedeutet das spürbare Vorteile: Es fallen insgesamt weniger Ballen an, der Gabelstapler muss seltener fahren und die Auslastung der LKW in Richtung Papierfabrik steigt um 30 Prozent. „Die Unterauslastung der LKWs ist bei uns nun endgültig Vergangenheit“, sagt Rüdiger Graf, Betriebsleiter bei Smurfit Kappa in Neuburg an der Donau. Und die Ergebnisse übertreffen die Prognosen: Eigentlich sollte die HSM VK 7215 Ballen mit 480 Kilogramm auswerfen, heute bringen die Pappballen in Neuburg 520 Kilo auf die Waage. Graf: „Das alles sind wirtschaftliche Vorteile, die den ROI der Maschine auf unter drei Jahre drücken.“
48 Tonnen Stanzabfälle – pro Tag
Es sind große Mengen, aber sie sind unvermeidlich. Bis zu 48 Tonnen Stanzabfälle fallen bei Smurfit Kappa in Neuburg täglich an. Das bayerische Werk der internationalen Smurfit-Kappa-Gruppe (42 000 Mitarbeiter, 8,1 Milliarden Euro Umsatz jährlich) hat sich auf die Lebensmittelbranche und dort vor allem auf Molkereien spezialisiert. Joghurt-Steigen und Kartons für den Transport von Milchpackungen verlassen typischerweise das Werk mit seinen 180 Mitarbeitern. Die Stanzabfälle werden dabei nicht zwischengelagert, sondern gehen direkt aus der Produktion in eine Ballenpresse, um zur Wiederverwertung an eine Papierfabrik des Konzerns transportiert zu werden. „Wenn die Ballenpresse ausfällt, steht die gesamte Produktion still“, beschreibt Rüdiger Graf die Anforderungen an die Papierpresse am Ende der Produktionsstrecke. In einem Werk, das von Montag um 6 Uhr bis Samstag um 12 Uhr rund um die Uhr produziert, hat man darum maximale Anforderungen an die Betriebssicherheit einer Ballenpresse. Graf: „Die Entsorgung muss zu 100 Prozent klappen.“ Die bestehende Ballenpresse in dem Wellpappenwerk hatte nach 20 Jahren Betriebszeit ihren Lebensabend erreicht. Die Ausfallzeiten häuften sich, so dass man sich in Neuburg auf die Suche nach einem Nachfolger gemacht hat. Mehrere Anbieter waren im Rennen, berichtet Rüdiger Graf, alle Maschinen wurden eingehend mit einem Punktesystem bewertet und im Einsatz bei Referenzkunden begutachtet. Zwei kleine HSM-Pressen waren bei Smurfit Kappa in Neuburg bereits seit geraumer Zeit in Betrieb, mit ihnen habe man „gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Rüdiger Graf. Diese Einschätzung hätte sich im neuen Auswahlverfahren bestätigt. HSM hätte nicht nur im Punkteverfahren, sondern auch bei der Besichtigung und im Urteil der eigenen Instandhaltungs- und Wartungstechniker „die Nase vorn gehabt“, sagt der Betriebsleiter. Der Preis habe dabei nicht die einzige Rolle gespielt, sondern das gesamte Leistungspaket des Herstellers aus Frickingen am Bodensee. Vor allem der Aspekt der Zuverlässigkeit Graf: „Wir hatten in Sachen Betriebssicherheit in die HSM Presse einfach das größte Vertrauen.“
Engagement auch nach der Inbetriebnahme
Die standardmäßige Verwendung von hochfesten Stählen in der Ballenpresse entsprach außerdem der Anforderung nach einer hohen Verschleißfähigkeit, denn Wellpappe ist ein sehr abrasives Material. „Die Anpassung an unsere Schnittstellen klappte ohne Probleme“, lobt Betriebsleiter Graf. Und der Lieferant hätte sich auch nach der Inbetriebnahme engagiert: Als sich herausstellte, dass die Drahtzuführung umgebaut werden muss, habe HSM das prompt erledigt.

  Fachbeitrag Eingetragen: 14.08.2017     Update: 21.08.2017       Besucher: 645  

Mehr Informationen

Externer Link
  ► Externer Link

Firmeninformationen

Fachbeiträge

 
 .
 .
 .