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12.03.2026

EBS-Förderer: FB Ketten vervierfacht Standzeit in Zementwerk

Durch eine optimierte Kettenkonstruktion steigerte FB Ketten die Lebensdauer eines EBS-Kratzkettenförderers auf über 19.000 Stunden. Das Resultat für das Schweizer Zementwerk: 70.000 € Ersparnis und maximale Prozesssicherheit.

Härteprüfung für Fördertechnik in der Zementindustrie

Förderketten in Zementwerken und EBS-Aufbereitungsanlagen sind hochbelastete Komponenten, die unter abrasiven und feuchten Einsatzbedingungen zuverlässig funktionieren müssen. Ihre Standzeit beeinflusst direkt die Anlagenverfügbarkeit und damit die Wirtschaftlichkeit des gesamten Prozesses. Dieser Praxisfall zeigt, wie sich durch eine optimierte Kettenausführung erhebliche Verbesserungen erzielen lassen.

Extreme Belastungen durch abrasive Ersatzbrennstoffe

Förderanlagen für Ersatzbrennstoffe wie Kunststoffgranulat laufen typischerweise im Dauerbetrieb. Die Ketten sind dabei kontinuierlich mechanischer Belastung, schleißendem Fördergut, Feuchtigkeit, Verschmutzung, Temperaturwechseln und Mangelschmierung ausgesetzt.

Für die Betreiber bedeutet das:


Hohe Ausfallraten und hoher Wartungsdruck im Bestand

Ein Anlagenbetreiber hatte über Jahre wiederkehrende Probleme mit der bestehenden Kettenausführung: Kettenbolzen wurden lose (nur mittels Splint gesichert), Innen- und Außenglieder haben sich aufgestellt und die Kettengelenke wurden durch Korrosion knicksteif. Zudem führten verbogene Kratzer und eine kurze Lebensdauer von ca. 4.000 Betriebsstunden zu häufigen Eingriffen, erhöhtem Verschleiß an Anlagenteilen und ungeplanten Stillständen.

Maßgeschneiderte Kettengeometrie für feuchte Umgebungen

FB Ketten hat sehr viel Erfahrung im Recycling, in Verbrennungsanlagen und der Zementindustrie. Sie haben die Anlagenparameter vor Ort geprüft und eine für diese Förderaufgaben praxiserprobte Kettenkonstruktion ausgewählt. Die Umrüstung konnte ohne bauliche Änderungen an der Anlage erfolgen.

Wesentliche technische Merkmale:


375 % mehr Laufzeit: Einsparungen im Detail

Die neue Kettenausführung führte zu einer deutlichen Verbesserung der Anlagenperformance: Die Standzeit stieg von zuvor 4.000 Stunden auf über 19.000 Betriebsstunden – eine Steigerung um 375 %. Dies resultierte in einer Kosteneinsparung von mindestens 70.000 € (ohne Berücksichtigung vermiedener Reparaturkosten). Über fünf Jahre hinweg wurde so ein stabiler, störungsfreier Betrieb ohne ungeplante Stillstände erreicht.

Langfristige Prozessstabilität im 24/7-Betrieb

Für Anlagen im 24/7-Betrieb ist die Zuverlässigkeit der Förderkette ein entscheidender Faktor. Eine geeignete Kettenauswahl reduziert ungeplante Stillstände, den Wartungsaufwand sowie Folgeschäden an Anlagenteilen. Gleichzeitig erhöht sie die Betriebssicherheit und die Verfügbarkeit der gesamten Förderlinie massiv.