Vernetzung, Retrofit und Pay-per-Use:Wie die GREIF-VELOX CONNECT 2026 Antworten auf die aktuelle Marktlage liefert.In einem wirtschaftlich angespannten Umfeld stehen Betreiber von Schüttgut- und Flüssigkeitsanlagen unter wachsendem Druck: Investitionen müssen flexibler werden, Anlagen effizienter laufen und Prozesse transparenter sein. Welche konkreten Antworten die Branche darauf gibt, zeigte die GREIF-VELOX CONNECT 2026 in Lübeck.
Mit 115 Fachbesuchern, 22 Partnerunternehmen und zehn Fachvorträgen setzte die Hausmesse ein klares Signal: Der Schlüssel liegt in vernetztem Denken, modularen Technologien und neuen Geschäftsmodellen. Fokus auf Praxis: Anlagen live im BetriebAnders als klassische Messen setzt das Format bewusst auf Nähe zur Anwendung: Besucher konnten Maschinen direkt in der Produktion erleben – inklusive aktueller Retrofit-Projekte.Im Zentrum stand unter anderem der BVP-Bruttopneumatik-Packer, der mit zusätzlichen Automatisierungs- und Sicherheitsmodulen erweitert wird. Dazu zählen:
Ein entscheidender Vorteil: Die Lösungen sind nicht auf Neuanlagen beschränkt, sondern lassen sich auch in bestehende Fremdmaschinen integrieren. Für Betreiber bedeutet das: → schrittweise Modernisierung statt Komplettinvestition Essential Line: Maschinen schneller verfügbar machen Ein zentrales Thema der CONNECT war die sogenannte Essential Line – ein standardisiertes Maschinenkonzept mit klarer wirtschaftlicher Zielsetzung:
Gerade in unsicheren Marktphasen wird Geschwindigkeit zum Wettbewerbsfaktor. Die Essential Line adressiert genau diesen Punkt: Planbarkeit, Verfügbarkeit und Investitionssicherheit. Pay-per-Use statt KapitalbindungEin weiterer Schwerpunkt lag auf Packaging as a Service (PaaS). Gemeinsam mit Partnern wie CHG-MERIDIAN zeigte GREIF-VELOX, wie moderne Finanzierungsmodelle Investitionsbarrieren abbauen.Im Fokus: das Pay-per-Use-Modell, bei dem sich die Kosten direkt am Produktionsvolumen orientieren. Vorteile für Betreiber:
Gerade in Zeiten schwankender Nachfrage gewinnt dieses Modell an Bedeutung – Investitionen werden zu skalierbaren Betriebskosten. KI in der Produktion: Vom Buzzword zur Anwendung Künstliche Intelligenz war eines der dominierenden Gesprächsthemen der Veranstaltung – allerdings mit klarem Praxisbezug. GREIF-VELOX zeigte konkrete Einsatzfelder:
Ergänzt wird dies durch neue Serviceansätze wie:
Damit wird deutlich: Digitalisierung ist kein Zukunftsthema mehr – sondern operativer Alltag. Netzwerk als Erfolgsfaktor Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Branchenveranstaltungen ist das Format selbst: Direkter Austausch statt reiner Produktpräsentation. Die Bündelung aller Aktivitäten auf dem Werksgelände verstärkte den Dialog zwischen:
Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen blieb die Nachfrage hoch – ein deutliches Zeichen für den Bedarf an praxisnahen Austauschformaten. Fazit: Lösungen statt Visionen Die GREIF-VELOX CONNECT 2026 zeigte vor allem eines: Die Branche sucht weniger nach Visionen als nach konkreten, umsetzbaren Lösungen. Drei Trends stechen besonders hervor: Modularisierung statt Komplettumbau Flexibilisierung von Investitionen Datenbasierte Optimierung von Prozessen Oder anders formuliert: Effizienz entsteht heute im Zusammenspiel aus Technologie, Finanzierung und Vernetzung. Die Fortsetzung ist bereits gesetzt – auch 2027 soll die CONNECT wieder stattfinden.
Greif-Velox Connect Begrüßung
Greif-Velox Connect BVP Luftpacker
Greif-Velox Connect VeloVac XL Vakuum Packer
Greif-Velox Connect Vortrag Bizerba
Greif-Velox Connect Vortrag CHG
|