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Kurzbericht
17.02.2021  |  49x
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Australischer Hersteller begeistert von deutscher Siebtechnologie

In einer offiziellen Meldung verkündete der australische Graphitproduzent BassMetals Ltd. jüngst seinen Aktionären die neusten Entwicklungen des Unternehmens. Darunter auch die überzeugenden Ergebnisse aus dem RHEWUM Technikum.
Derzeit setzt BassMetals Ltd. drei Siebmaschinen ein, um fünf verschiedene (Graphit)Produkte erzeugen zu können. Diese Vorgehensweise ist sehr aufwendig und soll zukünftig vereinfacht werden, indem alle Trennschnitte auf nur einer Maschine erzeugt werden. Das Unternehmen beauftragte die RHEWUM GmbH sich mit dieser Problematik zu beschäftigen und eine Lösung zu finden.

Ob als Bleistiftmine, Festschmierstoff, Werkstoff für selbstschmierende Lager und Dichtungen oder auch als Schaft eines Golfschlägers – Graphit hat viele Verwendungsmöglichkeiten. In der Natur kommt das Mineral in Form vereinzelter Flocken und Körner in kohlenstoffreichem metamorphem Gestein und als Adern in Pegmatit vor.

Das Unternehmen BassMetals Ltd. ist Eigentümer des Graphmada Large Flake Graphite Mining Complex im Osten Madagaskars, in unmittelbarer Nähe des einzigen Exporthafens des Landes in Toamasina. Von dort wird das abgebaute und aufbereitete Graphit vorzugsweise in die USA, Europa und Indien verschifft. Das Abbaugebiet verfügt über ein einzigartiges Graphitvorkommen in Weichgestein (Regolith), das sich durch einen Anteil von mehr als 90 Prozent großblättrigem Graphit auszeichnet. Großflockiger Graphit, der in weichem Gestein vorkommt, kann kostengünstig abgebaut und wirtschaftlich verarbeitet werden, ohne dass Bohrungen, Sprengungen und Zerkleinerungen erforderlich sind, wodurch der großflockige Graphit während der Abbau- und Verarbeitungsphasen erhalten bleibt. Graphit in hartem Gestein erfordert kostspieligere Bohr-, Spreng- und Zerkleinerungsvorgänge, was die Größe der gewonnenen Graphitflocken erheblich reduziert.

Die Herausforderung in der Siebung der Graphitflocken besteht darin, dass es sich um sehr feines, klebriges Material mit einer eher länglichen Form handelt, welches auch noch sehr leicht ist. Zudem war die Anforderung des Kunden, dass kein Produkt mehr als 20 Prozent Überkorn beinhalten darf. Die Trennschnitte liegen bei 0,5 mm, 0,3 mm, 0,18 mm und 0,15 mm.

Für die Probesiebung im RHEWUM Technikum wurde eine RHEWUM WA verwendet. Durch Elektromagnete werden auf dem Siebgewebe Beschleunigungen von 15 g und mehr erreicht, welche notwendig sind, um die Haftkräfte der feinen Partikeln zu überwinden. Sowohl die Ansprüche an eine hohe Produktreinheit als auch die gewünschten maximalen 20 Prozent Überkorn wurden in der Testsiebung mit der RHEWUM WA erfüllt.

Der Kunde könnte demnach zukünftig seine drei Siebmaschinen gegen eine RHEWUM WA mit vier Decks ersetzen, bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung. Nach einer aktuellen Untersuchung von BassMetals Ltd. wäre es für das Unternehmen möglich mit einer einzigen RHEWUM Siebmaschine so bis zu 20.000 Tonnen Graphit pro Jahr zu sieben und zu verpacken - ohne Produkt- oder Qualitätsverlust.

BassMetals Ltd. ist von den erstklassigen Siebergebnissen der RHEWUM WA begeistert und sehr am Kauf der Siebmaschine interessiert. Uns bei RHEWUM freut besonders, dass deutsche Siebtechnologie aus Remscheid auch am anderen Ende der Welt auf ganzer Linie überzeugt.

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