Anbieter einloggen
Home
NEWSLETTER
Registrieren Sie sich für unseren monatlichen Newsletter.
Ihre Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben.
Zu unseren Datenschutz-Bestimmungen.
Produktbeschreibung
20.08.2026  |  61 x
Share:

Kohlelager-Bestandserfassung: 3D-Laser vs. Radar

Zur präzisen Kohlebestandserfassung in Silos und Lagerhallen werden 3D-Laserscanner (für moderate Staubentwicklung) und 3D-Millimeterwellen-Radar (für extreme Staub-/Dampfbedingungen) vorgestellt.
Die präzise Erfassung von Kohlebeständen ist eine dauerhafte betriebliche Herausforderung. In großen Lagerhallen und hohen Silos erschweren starke Staubentwicklung, feuchter Dampf und sich verändernde Schüttgutkegel eine genaue Volumenschätzung erheblich. Eine exakte Vermessung dieser Halden ist jedoch essenziell, um eine gleichmäßige Kesselspeisung in Kraftwerken sicherzustellen und gleichzeitig Silos vor strukturellen Schäden durch asymmetrische Belastung zu schützen.
Sowohl 3D-Laserscanner als auch 3D-Millimeterwellen-Radarsensoren bieten eine automatisierte, berührungslose Volumenmessung – wobei jede Technologie in spezifischen Anlagenumgebungen ihre Stärken ausspielt.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • 3D-Laserscanning: Optimal für überdachte Kohlelager und halbgeschlossene Domes mit geringer bis moderater Staubentwicklung, wenn eine hohe räumliche Auflösung und eine detaillierte Oberflächenkartierung erforderlich sind.
  • 80-GHz-Millimeterwellen-Radar: Ideal für geschlossene Kohlesilos mit extremer Staub- und Dampfentwicklung sowie hoher Luftfeuchtigkeit dank überlegener Signaldurchdringung.
  • Betrieblicher Nutzen: Beide Technologien machen gefährliches manuelles Besteigen überflüssig, verhindern Gefährdungen der Silowandstatik und speisen Bestandsdaten in Echtzeit direkt in ERP- und SPS-Systeme ein.

Das Handling von Kohleschüttgütern bringt spezifische Herausforderungen in der Praxis mit sich, die den täglichen Betrieb schnell beeinträchtigen können:

Zentrale betriebliche Herausforderungen bei der Kohlebestandserfassung

  • Starke Staub- und Feuchtigkeitsbelastung: Das Abkippen und die Bandförderung füllen Kohlehallen mit dichten Staubwolken oder feuchtem Dampf, was einfache optische Sensoren erblinden lässt.
  • Unregelmäßige Oberflächenkonturen: Abzugstrichter, Ratholing und steile Materialkegel machen einfache Füllstandsmessungen für die Erfassung des Gesamtvolumens unzuverlässig.
  • Risiken durch asymmetrische Belastung: Verdeckte Hohlräume oder ungleichmäßige Gewichtsverteilungen belasten Silowände und Tragwerke punktuell.

Beim Einsatz in überdachten Kohlehallen oder halbgeschlossenen Domes mit geringer bis moderater Staubbelastung liefert das optische Laserscanning detaillierte Oberflächeninformationen. Hochfrequente Lichtstrahlen tasten große Materialoberflächen ab und erzeugen dichte, präzise Punktwolken.

Präzise Oberflächenkartierung mit 3D-Laserscanning

  • Detaillierte räumliche Auflösung: Erfasst feine topografische Details, scharfe Materialkanten und komplexe Oberflächenkonturen über große Lagerflächen hinweg.
  • Schnelle Flächenabdeckung: Scannt weite Hallenbereiche in wenigen Minuten ab, um vollständige Volumenmodelle zu erstellen.
  • Robuster Hardwareschutz: Geräte wie der Rettar 3DPro2501 nutzen ein zweilagiges Schutzgehäuse und eine automatische Linsenreinigung, um eine dauerhaft stabile Leistung in staubigen Kohlehallen zu gewährleisten.

Diese Technologie ist ideal für Anlagenbetreiber, die hochauflösende visuelle Rückmeldungen und eine exakte räumliche Kartierung großer Lagerflächen benötigen.
In geschlossenen Kohlesilos, in denen dichter Staub, starker Dampf und Schwebstoffe optische Sensoren an ihre Grenzen bringen, bietet der Radar-Scanner 3DPro2300 – ein 80-GHz-Millimeterwellen-Radar – eine zuverlässige Alternative. Anstelle von Licht nutzt ein berührungsloser Radar-Füllstandsensor elektromagnetische Wellen.

Signalpenetration mit berührungslosen 3D-Radarsensoren

  • Durchdringt Dampf und Staub: Hochfrequente Radarsignale durchdringen dichte Staubwolken und hohe Luftfeuchtigkeit ohne Signalverlust.
  • Wartungsarmes Design: Radarsignale werden durch Materialanbackungen an der Sensorfront nicht beeinträchtigt, was den routinemäßigen Reinigungsaufwand in rauen Umgebungen reduziert.
  • Mehrpunkt-Radar-Arrays: Verwendet FMCW-Radar-Arrays zur Entfernungsmessung an mehreren Punkten auf der Kohleoberfläche, um das tatsächliche Volumen selbst unter extremen Bedingungen zu berechnen.

Diese Technologie ermöglicht eine stabile Erfassung rund um die Uhr in feuchten oder stark umschlossenen Lagerräumen.

Vollständige Transparenz und anlagenweite Integration

Die Wahl der passenden Sensorlösung – ob laser- oder radarbasiert – sorgt für unmittelbare Klarheit im Anlagenbetrieb:
  • Risikovermeidung im Silo: Anlagenbetreiber können Echtzeit-3D-Modelle der gelagerten Kohle einsehen, um asymmetrische Belastungen oder Ratholing zu erkennen, bevor statische Probleme entstehen.
  • Nahtlose Systemintegration: Live-Volumendaten werden reibungslos an SPS-, PLS- und ERP-Systeme der Anlage übermittelt, sodass Einkaufs- und Logistikteams sofortige Bestandszahlen erhalten.
  • Maximale Arbeitssicherheit ohne Klettern: Die automatisierte Raumerfassung macht das gefährliche Besteigen hoher Silos oder das Betreten aktiver Kohlehaldenschrägen überflüssig.

Optimieren Sie Ihre Kohlebestandserfassung

Jedes Kohlelager arbeitet unter individuellen Bedingungen – von Staubdichte und Feuchtigkeitsgehalt bis hin zu spezifischen Raumgeometrien. Möchten Sie Ihre Kohlebestandserfassung modernisieren? Teilen Sie uns die konkreten Herausforderungen in Ihrer Anlage mit. Unser Ingenieurteam analysiert gerne Ihr Anlagenlayout und unterstützt Sie bei der Auswahl der optimalen Lösung zur 3D-Volumenerfassung für Ihren Betrieb.

Firmeninformation

Mehr Beiträge

3D-Radar für Kohlesilos: Vermeidung von Anbackungen im Sommer Feuchte Kohle in Silos führt zu ungenauen Beständen, Wandanbackungen und struktureller Belastung. Der Radar-Scanner RETTAR 3DPro 2300 bietet eine präzise 3D-Echtzeit-Schüttgutüberwachung sorgt für ein sicheres, exaktes Brennstoffmanagement.
3D-Radar für Kohlesilos: Vermeidung von Anbackungen im Sommer
Feuchte Kohle in Silos führt zu ungenauen Beständen, Wandanbackungen und struktureller Belastung. Der Radar-Scanner RETTAR 3DPro 2300 bietet eine präzise 3D-Echtzeit-Schüttgutüberwachung sorgt für ein sicheres, exaktes Brennstoffmanagement. Spitzenlasten im sommerlichen Strombedarf erfordern von Kraftwerken das Vorhalten maximaler Brennstoffreserven. Die hohe saisonale Luftfeuchtigkeit und schwere Regenfälle machen gelagerte Kohle jedoch feucht und kohäsiv, sodass das Material an den Behälterwänden haftet und verdeckte Hohlräume bildet. Der Einsatz eines fortschrittlichen Systems wie des Radar-Scanners RETTAR 3DPro 2300 behebt diese Messfehler, indem die Einzelpunkt-Schätzung durch kontinuierliche Radarverfolgung ersetzt wird – dies gewährleistet eine zuverlässige Schüttgut-Bestandserfassung, verhindert strukturelle Wand-Schäden und ermöglicht ein sicheres Brennstoffmanagement. Saisonale Gefahren vs. 3D-Echtzeit-Lösungen zur Schüttgutüberwachung Sommerliche Luftfeuchtigkeit und starke Regenfälle stellen Kraftwerke vor erhebliche Herausforderungen beim Materialhandling. Feuchte Kohle wird hochgradig kohäsiv, was dazu führt, dass sie sich an den Behälterwänden festsetzt und gefährliche…
10.08.2026  |  132  |  Produktnews  | 
Weiterlesen
Ein Blick hinter die Kulissen der 3D-Radar-Fertigung von Rettar Raue Industriebedingungen führen zu ungenauen Schüttgutbeständen. Fortschrittliche 80-GHz-3D-Füllstandsscanner, die streng für extreme Umgebungen getestet wurden, bieten eine kontinuierliche, präzise Volumenmessung für eine zuverlässige Bestandskontrolle
Ein Blick hinter die Kulissen der 3D-Radar-Fertigung von Rettar
Raue Industriebedingungen führen zu ungenauen Schüttgutbeständen. Fortschrittliche 80-GHz-3D-Füllstandsscanner, die streng für extreme Umgebungen getestet wurden, bieten eine kontinuierliche, präzise Volumenmessung für eine zuverlässige Bestandskontrolle Die industrielle Schüttgutverarbeitung ist auf eine genaue Bestandsüberwachung angewiesen, um unerwartete Produktionsstillstände zu vermeiden. Während des Spitzenbetriebs im Sommer führen extreme Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und starke Staubentwicklung zu Materialanbackungen an den Behälterwänden, was zu erheblichen Fehlern in der Bestandsbuchhaltung führt. Der Einsatz eines fortschrittlichen 3D-Füllstandsscanners für Silos schließt diese Datenlücken, indem manuelle Schätzungen durch eine kontinuierliche Radarerfassung ersetzt werden. Dies gewährleistet zuverlässige Bestandsdaten, erhöhte Arbeitssicherheit und einen nahtlosen Materialfluss im Werk. Extreme Industriebedingungen gefährden das Silo-Bestandsmanagement Die Aufrechterhaltung eines präzisen Schüttgutbestands stellt eine kontinuierliche betriebliche Herausforderung dar, wenn Feldsensoren unter rauen Anlagenbedingungen arbeiten. Silodächer erreichen häufig Temperaturen von über 60 °C, was…
04.08.2026  |  166  |  Produktnews  | 
Weiterlesen
3D-Radar behebt Fehler bei der Schüttgutinventur 3D-Radar ersetzt ungenaue manuelle Inventuren durch präzise Echtzeit-Volumendaten. Trotz Staub und unebener Schüttung steigen Genauigkeit und Effizienz.
3D-Radar behebt Fehler bei der Schüttgutinventur
3D-Radar ersetzt ungenaue manuelle Inventuren durch präzise Echtzeit-Volumendaten. Trotz Staub und unebener Schüttung steigen Genauigkeit und Effizienz. In 2026 stehen die Gewinne in der Fertigung durch volatile Rohstoffkosten, steigende Arbeitskosten und strengere Sicherheitsregeln unter Druck. Heute ist die Einsparung von Betriebskosten der direkteste Weg, um industrielle Erträge zu sichern. Leider liegt der häufigste Bereich für versteckte Verluste oft im Verborgenen: Schüttgutlager, in denen Kohle, Mineralpulver, Zement oder Getreide gelagert werden. Während diese Materialien täglich ein- und ausgehen, bleibt die Verfolgung der tatsächlichen Lagerbestände eine ständige Herausforderung. Traditionelle manuelle Inventuren sind langsam und ungenau, sodass Manager mit unzuverlässigen Daten arbeiten müssen. Ursachen für Fehler bei der Schüttgutinventur Die genaue Bestandsverfolgung in großen Lagerstrukturen erfordert den Ausgleich mehrerer volatiler physikalischer Bedingungen: * Dichter Umgebungsstaub: Das Laden großer Mengen erzeugt dichte Partikelwolken, die optische oder akustische Standard-Tracking-Tools…
28.07.2026  |  204  |  Produktnews  | 
Weiterlesen
Industrie-Herausforderungen mit Smart Factory Tech lösen Von manueller Arbeit zu datengestützter Präzision: RETTAR definiert industrielle Effizienz neu. Erfahren Sie, wie unsere Smart-Factory-Lösungen – von 3D-Radar bis Beladeautomation – tote Winkel eliminieren und die Sicherheit in der Industrie 4.0 erhöhen.
Industrie-Herausforderungen mit Smart Factory Tech lösen
Von manueller Arbeit zu datengestützter Präzision: RETTAR definiert industrielle Effizienz neu. Erfahren Sie, wie unsere Smart-Factory-Lösungen – von 3D-Radar bis Beladeautomation – tote Winkel eliminieren und die Sicherheit in der Industrie 4.0 erhöhen. Über viele Jahre hinweg wurde Industriearbeit oft mit lautem Lärm, rauen Umgebungen und einer starken Abhängigkeit von manueller Arbeit assoziiert. Anlagenbetreiber hatten häufig mit „toten Winkeln“ in ihren Produktionslinien zu kämpfen und verließen sich auf manuelle Kontrollen und persönliche Erfahrung, um Lagerbestände zu schätzen oder den Zustand der Ausrüstung zu überwachen. Dies führte oft zu unerwarteten Ausfallzeiten, Sicherheitsrisiken und verschwendeten Ressourcen. Der Aufstieg von Industrie 4.0 hat diese Landschaft jedoch verändert. Moderne Anlagen haben einen großen Sprung nach vorne gemacht; sie sind nicht mehr nur arbeitsintensive Standorte, sondern intelligente Umgebungen, die in Daten und intelligente Systeme integriert sind. Bei dieser Transformation geht es nicht darum, menschliche Arbeit zu ersetzen, sondern darum, die richtigen Werkzeuge bereitzustellen, um diese Arbeit sicherer, zuverlässiger und effizienter zu gestalten. RETTAR…
27.06.2026  |  407  |  Produktnews  | 
Weiterlesen
Präzision, die bleibt: Leitfaden für Prozessinstrumente Präzision in der Industrie ist kein Einmalaufwand, sondern Verpflichtung. Von täglicher Wartung bis zu Selbstreinigung: Erfahren Sie, wie Sie die Lebensdauer Ihrer Geräte schützen und teure Ausfallzeiten eliminieren.
Präzision, die bleibt: Leitfaden für Prozessinstrumente
Präzision in der Industrie ist kein Einmalaufwand, sondern Verpflichtung. Von täglicher Wartung bis zu Selbstreinigung: Erfahren Sie, wie Sie die Lebensdauer Ihrer Geräte schützen und teure Ausfallzeiten eliminieren. In der industriellen Fertigung sind Prozessinstrumente entscheidend für sichere und effiziente Abläufe. Ob Temperatur, Druck, Durchfluss oder Füllstand – Präzision und Zuverlässigkeit beeinflussen direkt die Qualität. Optimale Leistung ist jedoch kein Dauerzustand, sondern basiert auf konsequenter Wartung und schnellem technischen Support. Strategischer Wert konsequenter täglicher Wartung Industriearmaturen sind Umwelteinflüssen, Medien und Vibrationen ausgesetzt, was zu Messabweichungen führen kann. Eine ordnungsgemäße Wartung garantiert Messgenauigkeit und verhindert Drift. Sie verlängert die Lebensdauer, minimiert Ausfallzeiten durch Früherkennung, senkt langfristige Reparaturkosten und erhöht gleichzeitig die allgemeine Anlagensicherheit. Wichtige Protokolle zur Pflege von Feldgeräten Inspektionen sollten täglich oder wöchentlich erfolgen. Zu den Aufgaben gehören der Abgleich mit dem Leitstand, die Prüfung auf Schäden oder Lecks sowie…
18.05.2026  |  571  |  Produktnews  | 
Weiterlesen
PORTALS
Recycling-Portal Schuettgut-Portal BulkSolids-Portal
ERHALTEN SIE UNSEREN NEWSLETTER
Newsletter Archiv
Service und Kontakt
Impressum, KontaktDisclaimerDatenschutzerklärungWerbungIhr Eintrag
Folgen Sie uns
Linked
Anbieter einloggen