Coperion steigert Drehmoment der ZSK Mv Extruderreihe
Coperion hat die ZSK Mv Doppelschneckenextruder mit einem spezifischen Drehmoment von 14 Nm/cm³ aufgewertet. Die neue ZSK Mv¹⁴ erzielt bis zu 24 % höhere Durchsätze bei der Aufbereitung von Schüttgütern.
Coperion stellt den Doppelschneckenextruder ZSK Mv¹⁴ als Nachfolger der ZSK Mv PLUS Serie vor. Die weiterentwickelte Maschine verfügt über ein spezifisches Drehmoment von 14 Nm/cm³, was einer Steigerung um 24 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell entspricht. Dies ermöglicht deutlich höhere Durchsatzraten bei unverändert hoher Prozesssicherheit und Produktqualität in voluminösen Aufbereitungsprozessen.
Schonende Materialverarbeitung durch großes Schneckenvolumen
Die Baureihe ZSK Mv¹⁴ zeichnet sich durch ein großes freies Schneckenvolumen mit einem Durchmesserverhältnis Da/Di von 1,8 aus. Das Verhältnis von Schneckenaußen- zu Schneckeninnendurchmesser eignet sich besonders für Schüttgüter mit geringer Schüttdichte, schlechtem Einzugsverhalten oder hohem Füllstoffgehalt. Durch das tiefe Schneckenprofil sinken die mittlere Scherrate sowie die thermische Belastung der Schmelze spürbar.
Bewährte Werkstoffe und neue Maschinengröße
Um das höhere Drehmoment verlässlich zu übertragen, setzt Coperion auf hochfeste Schneckenwellenwerkstoffe, die sich bereits in der ZSK Mc¹⁸ Serie bewährt haben. Zudem erweitert das neue Modell ZSK 140 Mv¹⁴ mit einem Schneckendurchmesser von 140 mm das Leistungsspektrum nach oben. Der Extruder erzielt bis zu 40 Prozent höhere Durchsätze im Vergleich zum nächstkleineren Modell ZSK 125 Mv¹⁴.
Steigerung von Flexibilität und Energieeffizienz
Das gesteigerte Drehmoment erlaubt es Betreibern, gewünschte Durchsatzraten bei geringeren Schneckendrehzahlen oder mit kleineren Extrudergrößen zu realisieren. Dies senkt den Energiebedarf und reduziert die Stellfläche der Anlage. Die Extruder eignen sich unter anderem für das Recycling von Kunststoff-Flakes und Mahlgut sowie für Rezepturen mit hohen Anteilen an Additiven oder mineralischen Füllstoffen.