Smart Cut Guard erfasst die Vibrationen der Mühle und warnt früh vor Schäden. (Bild: Hellweg)
Smart Cut Guard: Hellweg erweitert Mühlen-Steuerung auf Fakuma
Hellweg Maschinenbau präsentiert auf der Fakuma 2026 das Add-on Smart Cut Guard. Der Schwingungssensor erkennt Schäden an Schneidmühlen frühzeitig und ermöglicht vorausschauende Wartung im Recyclingprozess.
Früherkennung von Schäden durch Schwingungssensor
Auf der Fakuma 2026 stellt Hellweg Maschinenbau das neue Modul Smart Cut Guard vor. Als optionales Add-on zur Smart-Control-Steuerung erfasst es über einen Sensor die Vibrationen der Mühlen. Die aufbereiteten Daten informieren frühzeitig über entstehende Probleme wie defekte Lager oder stumpfe Messer. Dadurch lassen sich Wartungsintervalle verlängern und Reparaturen gezielt einplanen.
Lokale Integration und Cloud-Service für Rund-um-die-Uhr-Betrieb
Das Modul kann direkt in die Smart-Control-Steuerung integriert werden. Alternativ lassen sich die Daten automatisiert in einen Cloud-Service übertragen, auf den Hellweg exklusiv Zugriff hat. Bei Alarmen informiert das Unternehmen seine Kunden unverzüglich. Diese Variante eignet sich besonders für Schneidmühlen, die rund um die Uhr hohe Mengen verarbeiten.
Präzise Messung dank vibrationsarmer Bauweise
Geschäftsführer Mark Hellweg betont, dass Vibrationen die Werkzeuge belasten. Da Hellweg-Mühlen durch schwere Konstruktionen und aus einem Rohling gefertigte Rotoren nahezu vibrationsfrei laufen, fallen Unregelmäßigkeiten durch Schwingungen sehr früh auf. Anwender können notwendige Eingriffe kostenoptimiert planen, bevor Folgeschäden entstehen.
Erweiterung der Smart Family für effizientere Zerkleinerung
Neben Smart Cut Guard umfasst das System das Modul Smart Sonic zur Messung des Materialstroms per Ultraschall sowie Smart Flow zur Mikrowellen-Erfassung des Schüttstroms. Zusammen bilden die Module ein intelligentes Gesamtsystem zur Steigerung von Durchsatz und Energieeffizienz sowie zur Erhöhung der Prozesssicherheit.