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Kurzbericht
28.10.2026  |  20 x
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Angüsse aus ultraelastischem TPE nach einem perfekt gelungenen Ad-hoc-Mahlversuch auf der Fakuma 2026. © Hellweg Maschinenbau
Angüsse aus ultraelastischem TPE nach einem perfekt gelungenen Ad-hoc-Mahlversuch auf der Fakuma 2026. © Hellweg Maschinenbau

Hellweg Maschinenbau: Erfolgreiche Mühlen-Tests auf der Fakuma

Hellweg Maschinenbau demonstrierte auf der Fakuma die Leistungsfähigkeit seiner Schneidmühlen. Selbst schwierige Elastomere und Gummimischungen wurden dank des echten Scherenschnitts problemlos zerkleinert.
Roetgen, Oktober 2026. Zur Fakuma 2026 hatte Mark Hellweg, Geschäftsführer von Hellweg Maschinenbau, den Messe-Besuchern und -Besucherinnen kurzfristig ein ungewöhnliches Angebot gemacht: „Aus vielen Versuchen in unserem Technikum und Erfahrungen mit den Materialien unserer Kunden wissen wir: Unsere Mühlen sind (fast) jeder Herausforderung gewachsen“, so Hellweg. „Wer sich davon selbst überzeugen möchte, ist eingeladen, Proben seines ‚problematischen‘ Materials auf unseren Messestand mitzubringen und sie dort selbst zu testen.“

Die gute Resonanz trotz der nur kurzen Vorlaufzeit unterstreicht die Brisanz des Themas. Das Ergebnis ist in der Tat überzeugend. „Nach Messeende stand es 8:0 für unsere Mühlen!“, so Hellwegs Resümee. Acht Standbesucher hatten Material dabei, das sie selbst als schwierig einstuften, und waren sichtlich gespannt darauf, wie es sich beim Mahlen verhalten würde. Achtmal verschwand es in Sekunden im Trichter der voll funktionsfähig bereitgestellten Mühle des Typs MDSi 230/150. Und postwendend sammelte es sich jedes Mal in Form von gleichmäßig geschnittenem Mahlgut im 2-mm-Korngrößenbereich in der Auffangschale. Dies funktionierte sogar mit besonders elastischem TPE. Eine besonders weiche NBR-Gummimischung erreichte das Team erst nachdem die Messe geschlossen hatte. Auch sie ließ sich problemlos zerkleinern – ohne Vorbehandlung, ohne Zugabe von Trennmitteln und ohne zusätzliche, energieaufwendige Kühlung: 9:0!

Hellweg weiß, warum: „Der Schlüssel dazu liegt in unserer konsequenten Anwendung des echten Scherenschnitts zur Zerkleinerung des Aufgabematerials. Alle Interessenten konnten ein ideales, homogenes Mahlgut mit minimalem Feinanteil, enger Korngrößenverteilung und einheitlicher, glattkantiger Geometrie mit nach Hause nehmen, unabhängig davon, ob TPE, EPS, Gummi, Nylon oder sogar Schaumstoff. Unsere Scheren-Schnitt-Schneidmühlen meisterten alle Aufgaben souverän.“ Für Hellweg ist es selbstverständlich, solche Versuche jederzeit auch in Roetgen anzubieten.

Aussichten aufgehellt

Nach einem branchentypisch zähen Anlauf des aktuellen Geschäftsjahres verspürt Mark Hellweg nach der Fakuma Aufwind. Sein Messe-Fazit: „Nachdem Investitionsentscheidungen monatelang auf Eis gelegt wurden, beginnen die Unternehmen wieder zu investieren. Wir sehen eine steigende Nachfrage nach energieeffizienten Mühlen und intelligenten Überwachungssystemen, mit denen sich Ausfallzeiten und Betriebskosten senken lassen. Und unser Auftragseingang lässt hoffen, dass wir trotz des schwachen Starts den Umsatz von 2025 zumindest halten können.“ Für 2027 geht er davon aus, dass die Kombination aus aufgeschobenen Investitionen und wachsender Nachfrage eine Erholung unterstützen könnte.

Die Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG wurde 1985 gegründet und wird heute in zweiter Generation als Familienunternehmung geführt. Das Unternehmen baut in eigener Fertigung Maschinen und Anlagen für die weltweite Kunststoff- und Recyclingindustrie, darunter auch viele kundenspezifische Ausführungen. Zum Produktionsprogramm gehören Labormühlen, Beistellmühlen, Zahnwalzenmühlen, Zentralmühlen, Brockenmühlen, Stanzgittermühlen und Randstreifenmühlen, Einzugsapparate für Randstreifen, Folienschneider sowie Absaug- und Entstaubungsanlagen inklusive Zubehör. Hellweg-Schneidmühlen in massiver Bauweise stehen für fortschrittliche Technologie und erfüllen höchste Qualitätsanforderungen - bei ausgewogenem Preis-Leistungsverhältnis.

Firmeninformation

Hellweg Maschinenbau GmbH
Hellweg-Maschinenbau hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Zerkleinerungsmaschinen - insbesondere von Schneidmühlen - für die Kunststoffindustrie spezialisiert. Die 1985 von Bernd Hellweg gegründete Einzelunternehmung wurde am 1.1.2000 zur Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG umfirmiert, die seitdem als Familienunternehmen geführt wird. Nachdem das Unternehmen bereits für namhafte Maschinenbaufirmen ganze Projekte entwickelt und realisiert hatte, wurde die Entwicklung eigener Produkte verstärkt vorangetrieben. Über jahrelange Entwicklungs- und Testphasen entstand ein Programm an Kunststoffzerkleinerungsmaschinen auf höchstem handwerklichem Niveau. Die in der Lohnfertigung gewonnene Qualitätsgüte wurde zum Leitfaden des eigenen Maschinenbaus. Die hohen Erfahrungswerte im Entwicklungsbereich und in der CNC-Technik ermöglichen ein sinnvolles Verhältnis zwischen Konstruktion und der nachfolgenden spanabhebenden Fertigung. Das standardisierte Maschinenprogramm umfasst Labormühlen, Beistellmühlen, Zahnwalzenmühlen, Zentralmühlen, Brockenmühlen, Stanzgittermühlen und Randstreifenmühlen in verschiedenen Größen, sowie komplett vollautomatische Recycling-Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Hellweg Maschinenbau auch Lösungen gemäß kundenspezifischer Anforderungen. Hellweg-Schneidmühlen in massiver Bauweise stehen für fortschrittliche Technologie und gewährleisten höchste Qualitätsanforderungen - bei einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis - komplett made in Germany.
Letztes Update: 02.09.2022

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