Schüttgut absacken, ohne die Verpackungsanlage zu kaufen
GREIF-VELOX und CHG-Meridian verbinden Absacktechnik, Service und flexible Mietmodelle. So können Unternehmen ihre Verpackungskapazität bedarfsgerecht aufbauen oder erweitern, ohne direkt in eine eigene Anlage investieren zu müssen.
Wie können Unternehmen neue Kapazitäten für die Schüttgut-Absackung schaffen, wenn Produktionsmengen steigen, neue Produkte hinzukommen oder zusätzliche Märkte erschlossen werden, ohne dafür direkt in eine eigene Verpackungsanlage zu investieren?
GREIF-VELOX und CHG-Meridian bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich Packaging as a Service (PaaS®) aus. Das gemeinsame Modell verbindet industrielle Verpackungstechnik mit technischen Serviceleistungen und individuell gestalteten Mietmodellen. Unternehmen können damit benötigte Verpackungskapazitäten aufbauen oder bestehende Lösungen modernisieren, ohne die Anlage direkt kaufen zu müssen.
Verpackungskapazität flexibel an den Bedarf anpassen
Gerade beim Aufbau neuer Produktionskapazitäten, bei Produktanläufen oder beim Eintritt in neue Märkte entwickelt sich die Auslastung häufig schrittweise. Das PaaS®-Konzept ermöglicht es, Vertragslaufzeiten, Raten und Leistungsbestandteile an die jeweilige wirtschaftliche Situation und den erwarteten Geschäftsverlauf anzupassen.
Dabei wird die Absackanlage nicht als isolierte Investition betrachtet. Je nach vereinbartem Leistungsumfang können neben der Verpackungstechnik auch Wartung, technischer Support, Ersatz- und Verschleißteile sowie Verpackungs- und Verbrauchsmaterialien in das Gesamtkonzept integriert werden.
GREIF-VELOX übernimmt dabei Verpackungstechnologie, technische Systemintegration und die zugehörigen Serviceleistungen. CHG-Meridian bringt seine Expertise bei der Strukturierung individueller Mietverträge ein. So entsteht ein Modell, das Technik, Betrieb und wirtschaftliche Planbarkeit miteinander verbindet.
Investitionsspielraum für neue Absackkapazitäten
Anstelle einer hohen Anfangsinvestition treten vertraglich vereinbarte Zahlungen. Dadurch kann Kapital für andere betriebliche Aufgaben verfügbar bleiben. Gleichzeitig lassen sich die Zahlungsstrukturen auf die Entwicklung des jeweiligen Geschäftsmodells abstimmen. So können beispielsweise in der Anlaufphase niedrigere Raten mit später steigenden Zahlungen kombiniert werden.
Auch nutzungsabhängige Komponenten sind perspektivisch möglich. Beim Pay-per-use-Ansatz können beispielsweise Verbrauch, Betriebsdauer oder definierte Produktionsmengen in die Vertragsgestaltung einbezogen werden.
Mehr als die Bereitstellung einer Maschine
Packaging as a Service unterscheidet sich damit von einem reinen Leasingmodell. Im Mittelpunkt steht nicht allein die Nutzung der Verpackungsanlage, sondern ein abgestimmtes Konzept für den laufenden Verpackungsprozess. Service, Wartung, Ersatzteilversorgung und weitere Leistungen können von Beginn an berücksichtigt werden.
„Für unsere Kunden zählt nicht allein, welche Maschine sie einsetzen, sondern wie zuverlässig und wirtschaftlich ihr gesamter Verpackungsprozess funktioniert. Gemeinsam mit CHG-Meridian können wir die technische Umsetzung und operative Betreuung der Anlagen mit flexiblen Nutzungsmodellen verbinden“, erklärt Sebastian Pohl, Geschäftsführer von GREIF-VELOX.
Damit bietet das PaaS®-Konzept insbesondere für Unternehmen, die ihre Schüttgut-Absackung erweitern, modernisieren oder neue Produktionskapazitäten aufbauen, eine Alternative zum klassischen Maschinenkauf. Die benötigte Verpackungstechnik kann mit abgestimmten Serviceleistungen und einem individuell strukturierten Mietmodell kombiniert werden.